Charakterisierung


Materialcharakterisierung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Forschungs- und Entwicklungsarbeiten. Dabei greifen wir nicht nur auf „alt bekannte“ Charakterisierungsverfahren zurück, sondern entwickeln neue Verfahren bzw. entwickeln Charakterisierungsmethoden stetig weiter.


Volumendilatometrie

     

Reaktivharze weisen beim Härten Volumenschrumpf auf, der in vielen Einsatzgebieten, z.B. bei Form- und Füllmassen sowie Klebstoffen ein Problem darstellt.
Die meisten Materialien durchlaufen während der Härtung und in ihrer Lebenszeit verschiedene Temperaturzyklen, in denen sich das spezifische Volumen stark ändert. Erhöhte Zuverlässigkeitsanforderungen an Bauteile verlangen heute vielfach Lebensdauervorhersagen mit Simulationsmethoden. Hierfür werden präzise Daten zur Volumenänderung während der Härtung und in nachfolgenden Temperaturzyklen benötigt.

Derartige Informationen lassen sich aus Materialuntersuchungen mittels Volumendilatometer gewinnen:

  • Volumenschrumpf (in %) während der Härtung,
  • Thermischer Volumenausdehnungskoeffizient des flüssigen und festen (ausgehärteten) Harzes,
  • spezifisches Volumen bzw. Dichte als Funktion von Temperatur und Zeit,
  • Glastemperatur,
  • Erfassung von Reaktionskinetiken.

In Abhängigkeit der Materialspezifikationen können verschiedene Messsysteme zum Einsatz kommen, die in Bezug auf Umgebungsmedium (Quecksilber, Galinstan) und/oder Härtungsmechanismus (thermisch, licht-induziert) variieren.

Weiterführende Informationen sowie einige Messbeispiele finden Sie im Downloadbereich

 

Dichtebestimmungen

     

Bestimmung der Dichte von Pasten, Granulaten, Pulvern, Flüssigkeiten und Festkörpern bei Raumtemperatur mittels Pyknometer.

 

Mechanische Charakterisierung

     

Zur mechanischen Charakterisierung von Bauteilen nutzen wir folgende Testverfahren:

  • 3-Punkt-Biegeversuche,
  • 4-Punkt-Biegeversuche,
  • Trommelschältest,
  • Zug- und Druckversuche,
  • ...

 

Bei Fragen zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.